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Burgen

Seit dem Mittelalter entstand unterhalb der Burg der heutige Ortsteil Blankenstein.

Zahlreiche Fachwerkhäuser und die historische Dauerausstellung im Stadtmuseum in den ehemaligen Blankensteiner Amtshäusern sind lebendige Zeugen der Vergangenheit.

Ein besonders schönes Fachwerkensemble befindet sich in der „Freiheit“ unterhalb der Burg.
Straßennamen wie „Zu den sieben Hämmern“ oder „Am Seilwerk“ erinnern an die Schmiedewerke und die Seilerei Puth, die neben den umliegenden Zechen, der Henrichshütte im benachbarten Ortsteil Welper und dem Fremdenverkehr zu den Haupterwerbszweigen gehörten.

Die mit Abstand berühmteste Blankensteinerin war die Frauenrechtlerin Franziska Mathilde Annecke. Eine Erinnerungstafel ziert ihr Wohnhaus in der Vidumestraße.

Zahlreiche Waldwege und der Gethmannsche Garten aus dem 19. Jahrhundert mit seinen verschlungenen Pfaden unterhalb der Burg laden zum Wandern und Flanieren ein – danach laden einige Restaurants zum Verweilen ein.

Sowohl von den Aussichtsplattformen im Gethmannschen Garten als auch vom Burgturm aus hat man einen herrlichen Blick ins Mittlere Ruhrtal, der zu jeder Jahreszeit den ganz besonderen Reiz dieser einmaligen Landschaft widerspiegelt.

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( Burg Blankenstein in Hattingen )
( Ortsteil Blankenstein )

Isenburg

Aus der Ruhraue erhebt sich der Isenberg mit der eindrucksvollen Ruine der Burg Isenberg mit wunderschönem Ausblicken auf das Ruhrtal. 1200 von Graf Arnolds von Altena erbaut, ist die 240 Meter lange Burg heute Hattingens ältestes und bedeutendstes archäologisches Zeugnis des Hochmittelalters und eine der größten Burgruinen Deutschlands. Bereits 1225 wurde sie fast vollständig zerstört, nachdem Burgherr Graf Friedrich von Isenberg den Kölner Erzbischof ermordet hatte. 1858 erbaute Hofbaumeister Max Joseph Custodis das klassizistische Haus Custodis inmitten der Burgruine, in dem der Verein zur Erhaltung der Isenburg e.V. heute das Burgmuseum betreibt.    

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(Isenburg in Hattingen )
( Haus Custodis, Isenburg)

Wasserburg Haus Kemnade

Unweit der Burg Blankenstein, nahe des Kemnader Stausees, liegt die malerische Wasserburg Haus Kemnade aus dem 16./17. Jahrhundert. Die gut erhaltene Burganlage wurde nach verheerendem Brand 1589 wieder aufgebaut und besitzt eine Sammlung barocker Ausstattungsstücke, darunter kunstvoll gestaltete Kamine und hölzerne Deckenornamente. Entdecken Sie außerdem 1.800 Instrumente und Spieluhren aus dem 16. bis 20. Jahrhundert in der Musikinstrumentensammlung Grumbt, eine der größten Spardosensammlungen Deutschlands in der Schatzkammer Kennade, das Bauernhaus-Museum und ein Bienenmuseum.     

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(Wasserburg Haus Kemnade)
(Wasserburg Haus Kemnade)
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