Willkommen in der Altstadt auf dem „blanken stene“

Hoch über dem Hattinger Ortsteil Blankenstein ragt die mittelalterliche Burg empor und bietet von ihrem Torturm einen fantastischen Blick in das romantische Ruhrtal. Die im 13. Jahrhundert errichtete Burg auf dem „blanken stene“ war Hauptsitz des Grafen von der Mark, im 19. Jahrhundert Lüstrierfabrik, heute ein Restaurant und seit langer Zeit ein beliebtes Ausflugsziel. Sie ist das Wahrzeichen der „zweiten Altstadt“ von Hattingen. Neben der „großen Schwester“ in der Innenstadt findet sich hier siebzig Meter über der Ruhr ein zweiter historischer Stadtkern. Zu ihm gehören neben der Burg mit ihren Wallanlagen die beiden kleinen beliebten Hochzeitskirchen sowie schmucke Fachwerkhäuser in der „Freiheit.“ Begehbare Geschichte findet sich auch in den alten Amtshäusern am Marktplatz. Die historischen Gemäuer dienten als Wohnhaus, Polizeistation, Gastwirtschaft, bis 1970 als Verwaltungssitz des Amtes Blankenstein und seit 2001 sind sie Sitz des Stadtmuseums. Auf 2000 Quadratmetern finden sich hier eine Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt Hattingen sowie Wechselausstellungen zu Kunst und Künstlern.
Schon im 19. Jahrhundert war Blankenstein für die umliegenden Großstädter ein beliebtes Ausflugsziel. Hier konnte man die Sommerfrische genießen und den Blick in die Weite schweifen lassen. In den letzten Jahren entwickelte sich Blankenstein immer mehr zu einem neuen kulturellen Schwerpunkt. Kleinkunst- und Musikveranstaltungen, Märkte und Ausstellungen sorgen auch open air für ein besonderes Flair in historischem Ambiente.
Berühmt wurde der Stadtteil durch die Tuchweberei der Familie Gethmann, unter deren Namen ein großer öffentlicher Garten entstand. Der Garten wurde 1808 vom Kommerzienrat Carl Friedrich Gethmann im Sinne der Romantik „zur Freude und Erholung seiner Mitbürger und aller Besucher des Städtchens Blankenstein“ angelegt. Er gehörte zu den ersten öffentlichen Gärten in Deutschland, die jedem Bürger frei zugänglich waren. Bereits Kronprinz Friedrich Wilhelm IV war 1833 royaler Besucher im Landschaftspark. Auch heute lädt der Garten zu Spaziergängen ein und bietet vom Belvedere einen traumhaften Ausblick auf die Flusslandschaft. Der Garten ist ein Projekt im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027.
Eng verbunden mit Blankenstein ist auch die Seilerei Puth. Haushaltsgarne, vor allem aber Seile für den Bergbau, wurden hergestellt. Heute ist eine Bruchsteinwand das letzte Zeugnis der traditionsreichen 1848 von Heinrich Puth gegründeten Seilwerke. Wo heute Kunden eines Lebensmittelgeschäftes ein- und ausgehen, verließen einst tonnenschwere Förderseile ihre Fabrikationsstätte.
Hattinger und ihre Gäste erleben in Blankenstein Geschichte hautnah und genießen den Blick auf eine romantische Flusslandschaft. Bei einer Erfrischung oder einer leckeren Mahlzeit ist das Urlaubsfeeling hoch über der Ruhr perfekt.

Hattingen Marketing hält eine Vielzahl an Broschüren und Informationen bereit, die wir Ihnen auch gerne zusenden. Vieles können Sie auch online auf unserer Homepage entdecken.